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Wiedersehen und Treffen von KUFA e.V. mit unserer Partnerorganisation ASCRCO im Hamburger Büro

Heute war ein sehr schöner Tag für uns: Baqi Samandar, der Vorstandsvorsitzende unserer Partnerorganisation "Afghanistan Street Children Relief Charity Organisation" und der seelische Vater unserer Straßenkinder aus Kabul hat uns nach längerer Zeit in Hamburg besucht.

Um 17.30 Uhr traf Baqi in unserem Hamburger Büro ein. Dort empfingen ihn Najia Afshari, 2. stellvertretende Vorsitzende, Vorstandsmitglied und Schriftführerin, Ulrike Nadjafi, gemeinsam mit dem ersten stellvertretenden Vorsitzenden von KUFA e.V., Afschin Samandar.

Zunächst umarmten sich Rahman Nadjafi, Vorstandsvorsitzender von KUFA e.V., und Baqi herzerwärmend für mehrere Minuten und genossen es, sich nach längerer Zeit endlich wieder zu sehen. Die Bindung der Beiden strahlte voller Liebe und Kraft. Diese herrliche Atmosphäre erfreute den gesamten restlichen Vorstand.

Bei Tee und Leckereien wurde nach einer herzlichen Begrüßung von Baqi seitens aller restlichen Vorstandsmitglieder ausgiebig über die Entstehung von KUFA e.V. und die Geschichte der Beiden im Bezug auf dessen Entstehung gesprochen. Rahman Nadjafi und Baqi Samandar betonten, wie sie im Laufe der letzten 36 Jahre den Fokus ihrer Arbeit sowohl auf politscher, menschenrechtlicher als auch auf humanitärer Ebene gesetzt hatten, und diesen Fokus jetzt und auch in Zukunft bei gemeinsamer Planung und Umsetzung jeglicher Projekttätigkeiten beibehalten werden. Ihre erfolgreiche Zusammenarbeit konnte mit gemeinsamer Kraft und gegenseitigem Fördern in all den Jahren ermöglicht werden.

Der gesamte Vorstand mit seinem Partner ASCRCO freut sich sehr darüber, dass von Deutschland aus gemeinsam den Straßenkindern in Kabul eine bessere Zukunft zum Wiederaufbau des zerstörten Landes ermöglicht werden kann. Wir sind sehr glücklich darüber, dass schon so vielen Kindern geholfen werden konnte, und deshalb sind wir um so motivierter, weitere Strassenkinder in Afghanistan unterstützen zu können, um diese zu den Architekten eines zukünftigen Afghanistans auszubilden. Bereits jetzt wird die gemeinsame Arbeit für die Zukunft nachhaltig geplant, sodass nicht nur unser kleines Nest, welches wir gemeinsam geschaffen haben, erhalten bleibt, sondern zukünftig noch mehr als unsere bisherigen 100 Straßenkinder gefördert werden können.

Deshalb gehen wir bedacht und mit langsamen, aber sicheren Schritten voran, sodass immer mehr Förderzentren und Schulen in ganz Afghanistan entstehen und die Bildung und Gesundheit der Kinder sichergestellt wird. Das ganze Land soll sich von innen heraus entwickeln und gemeinsam für eine bessere und nachhaltige Zukunft formen und fördern.

Nach dem Genuss der Kleinigkeiten und den spannenden Geschichten von Baqi Samandar und Rahman Nadjafi haben sich alle Anwesenden auf das bevorstehende Treffen mit den Vorständen unserer deutschen Partner SOS-Kinderdörfer Weltweit (Herr Dr. Wilfried Vyslozil) und Gutes Tun (Frau Gudrun Hörmann) am 13. Dezember vorbereitet.

Um 20 Uhr wurde zum Abschluss dieses herrlichen Tages noch genüsslich gemeinsam afghanisch zu Abend gegessen. Es gab ein Haawassana (eine Mahlzeit zu sehr besonderen Anlässen): Rahman und Ulrike Nadjafi bereiteten mit Liebe und Hingabe ein leckeres Ashaak für unseren langjährigen Freund Baqi Samandar zu. Nach diesem Mahl wurde dieser wunderschöne Abend gesättigt und glücklich beendet.