KUFA e.V.
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Danksagung

Wir bedanken uns bei unseren Spendern für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Durch die Aktivitäten und Spenden vieler lieber Menschen sind wir in der Lage, unsere Arbeit fortzuführen und neue Projekte zu starten.

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Die schockierenden Ereignisse vom 11. September brachten eine gewaltige Bewegung in die Weltpolitik. Die Staatsoberhäupter der verschiedenen Nationen kamen zusammen, um Lösungen zu finden, wie sie das selbst erschaffene Ungeheuer nun wieder vernichten können. Die Opfer dieser Politik sind hauptsächlich die Afghanen, mit mehr als zwei Millionen Toten, hunderttausenden verkrüppelten Kindern, Frauen und alten Menschen in einem total zerstörten Land.

 

Durch die Terroranschläge in Amerika wurde uns allen intensiv vor Augen gestellt, was es bedeutet, Terror und Zerstörung ausgeliefert zu sein: das unendliche Leid der Menschen, die Verzweiflung, die grausamen Verwundungen, die Suche nach Überlebenden, die Bergung von Toten, die Angst um Freunde und Familienangehörige. Beinah rund um die Uhr wurde darüber berichtet. Die ganze Welt hat mitgefühlt, zeigte ihre Solidarität mit den Betroffenen und eine enorme Hilfsbereitschaft. Auch bei uns in Deutschland zeigte sich ein großer Wille den Menschen zu helfen. Auch die Presse half. Dank ihrer massiven Unterstützung und der Öffentlichkeitsarbeit der zahlreichen kleinen und großen humanitären Organisationen wurden Millionen von Spendengeldern gesammelt, die sofortige Hilfe ermöglichen, sowie auch den Aufbau langfristiger Projektarbeit zum Wiederaufbau des Landes in Gange bringen.

 

Auch unser Komitee, das sich seit 1979 bedingungslos und überparteilich für die afghanischen Flüchtlinge in Pakistan und im inneren Afghanistans einsetzt, wurde sehr aktiv. Wir mobilisierten unsere Mitglieder in Deutschland und im Ausland, riefen unsere treuen alten Spender zum Spenden auf und nahmen Kontakt zu zahlreichen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, sowie der nationalen und internationalen Musik- und Kunstszene auf.

 

Wir möchten uns bei Ihnen allen für Ihre großzügigen Spenden und Ihre Hilfe bedanken.

 

Wir möchten uns auch bei den Medien in Deutschland, Spanien und Frankreich bedanken, die uns durch eine gute Berichterstattung und Veröffentlichung unserer Bankverbindung sehr geholfen haben. Wir fanden dadurch einige neue Mitglieder und viele Spender.

 

Wir bedanken uns bei unseren Spendern für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Durch die Aktivitäten und Spenden vieler lieber Menschen sind wir in der Lage, unsere Arbeit fortzuführen und neue Projekte zu starten. So gingen am 11.11.2001 meine Tochter Nina und ihre Freunde Deichkind, Doppelkopf und viele andere deutsche Hip-Hop Bands in der "Großen Freiheit 36" auf die Bühne und sammelten durch die Eintrittserlöse, Spenden und Sponsorengelder insgesamt den Betrag von € 5579,93.

 

Wir danken Nina und ihren Freunden, insbesondere Ninas Managerin der lieben Stephanie Jaspers.

 

Simin, die Leiterin unserer Ortsgruppe auf Ibiza in Spanien, setzte sich mit ihren Freunden zusammen und organisierte zwei großartige Veranstaltungen:

 

Am 15.11.01 gaben unsere liebe Freundin Nina Hagen und Jon Michell sowie viele andere auf Ibiza eine großartiges Konzert, bei dem namhafte Künstler einige ihrer Werke spendierten, um sie dort zu versteigern. Weiterhin stellten einige Geschäftsleute der Insel wertvolle Sachspenden für eine Tombola zur Verfügung.

 

Mit einem weiteren Konzert von meinem treuen Freund Eric Burdon am 30.12.01 ebenfalls auf Ibiza sowie einigen weiteren Aktionen sammelte Simin gemeinsam mit ihren Freunden die stolze Summe von € 16.611,05

 

Wir danken Simin und ihren Freunden, insbesondere Jon Michell. Wir bedanken uns ebenfalls bei der großartigen Nina Hagen für ihren Auftritt auf Ibiza und danken ihr auch im Namen aller afghanischen Frauen für ihr fantastisches Konzert am 23.12.01 in Berlin, welches sie zu Gunsten der RAWA (revolutionäre Frauen Organisation in Afghanistan) veranstaltete.

 

Ein weiterer herzlicher Dank geht an meinen geschätzten und treuen Freund und Gründungsmitglied unseres Komitees, Eric Burdon, der seit dreiundzwanzig Jahren durch mehrere Benefiz-Konzerte unsere Arbeit unterstützt und gefördert hat. Auch diesmal machte er den langen Weg von Amerika nach Europa, um uns bei der Verwirklichung unserer Pläne zum Wiederaufbau des zerstörten Landes zu unterstützen.

 

Auch Udo Lindenberg setzte sich mit Peter Maffay, der überaus liebenswerten Nena und dem reizenden Kinderchor "Kurze Hosen", der die Herzen des Publikums rührte, für die notleidenden afghanischen Kinder ein und organisierte am 22.12.01 in Hamburg, Große Freiheit 36, das Konzert "Laute Nacht". Der Erlös soll zu 80% an UNICEF und zu 20% an KUFA e.V. gehen. Unser Anteil, welchen wir noch nicht verbuchen konnten, beträgt ca. € 3.800.-.

 

Wir bedanken uns herzlich bei allen Musikern, Spendern und Sponsoren und all den vielen Menschen, die zu diesem Konzert beigetragen haben. Wir danken dem alten Kämpfer für die gute Sache Udo Lindenberg und seinem Panikorchester, der seit dreiundzwanzig Jahren unsere Hilfsarbeit durch seine großzügigen Spenden und verschiedene Aktionen unterstützt.

 

Ich möchte an dieser Stelle einen tiefen, herzlichen Dank an meinen langjährigen Freund Peter Maffay aussprechen. Das ist nicht das erste Mal, daß er für die notleidenden Afghanen auf die Bühne ging, sondern er steht seit dem Einmarsch der Sowjetarmee an der Seite des afghanischen Volkes und unterstützt es mit Sach- und Geldspenden in Millionenhöhe. Ein Volk ist Dir dankbar, lieber Peter.

 

Zwei weitere liebe junge Menschen wollten spontan den notleidenden Afghanen helfen, und ihre Meinungen zu jeglichem brutalen Krieg äußern. Maya Fahrenkrug und Matthias von Hartz organisierten ein grossartiges Hip-Hop Konzert im wunderschönen Hamburger Schauspielhaus. Am 10.01.2002 begaben sich Jan Delay, Fettes Brot und viele andere im ausverkauften Haus zu Gunsten von RAWA und KUFA e.V. auf die Bühne. Unser Anteil beträgt € 5.317,32.

 

Wir danken Euch allen von tiefstem Herzen. Besonderer Dank gilt hierbei auch dem Intendanten und den Mitarbeitern des Schauspielhauses.

 

Der FC- St. Pauli verteilte seine diesjährige Spende an vier Hamburger humanitäre Organisationen. Wir sind eine der vier Institutionen und erhielten dankend den Betrag von € 1.348,23. Wir danken allen Spielern und Vereinsmitgliedern und drücken die Daumen für den Klassenerhalt.

 

Auch Die Firma Daimler Chrysler, die uns im Laufe der Jahre stetig mit großzügigen Sach- und- Geldspenden unterstützt hat, stellte uns die ansehnliche Summe von € 5.000,- zu Verfügung. Wir danken herzlich allen Mitarbeitern der Firma Daimler Chrysler, insbesondere danken wir Herrn Dr. Scholz für sein Vertrauen und seine Empfehlung.

 

Ein herzlicher Dank geht ebenfalls an unsere Steuerberater, die Herren Uszkureit und Nöhr für ihre eigene Spende und die Initiative, ihre Klienten zu bitten, statt Weihnachtskarten und Geschenke zu schicken, unserem Komitee eine Spende zukommen zu lassen. Dadurch kamen ca. € 2.500,00 zusammen.

 

Weiterhin erhielten wir Spenden von einer Reihe von Firmen und einzelnen Personen. Die Summe dieser Spenden beträgt zur Zeit € 5.155,88

 

Wir bedanken uns im Namen des afghanischen Volkes bei all diesen Personen, Organisationen und Institutionen, die uns zur Zeit zur Seite stehen und uns beim Wiederaufbau des zerstörten Landes helfen. Durch ihre gemeinsame Hilfe kamen insgesamt € 41.512,41 zusammen.

 

Pläne für die nähere Zukunft

 

Durch die unerwartet schnelle Änderung der politischen Lage in Afghanistan ist der Zeitpunkt gekommen, langfristige Projekte mit einer Perspektive für die Zukunft ins Leben zu rufen. Da die Hauptleidtragenden die Kinder und Frauen sind, haben wir beschlossen, ein Waisenhaus kombiniert mit einem "Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekt" für alleinstehende Mütter mit Kindern in Kabul aufzubauen. Für ca. 80 Kinder und 20 Mütter soll ein würdiger Ort geschaffen werden, an dem sie in Geborgenheit wohnen und versorgt werden können. Den Müttern wird außer Wohnraum, Nahrung und Kleidung auch ein Arbeitsplatz angeboten. Eine Schneiderei mit dem notwendigen Material wie Nähmaschinen, Stoffen usw. wird eingerichtet. Langfristig ist geplant, daß sich dieses Projekt durch eigene Produktion zu einem großen Teil selbst finanzieren kann. Zur Teilfinanzierung bieten wir Patenschaften an und werden uns um staatliche Unterstützung des Projekts bemühen. Das Grundstück für unsere Projekte hat uns der Übergangsprämier Hamid Karsai während seines Aufenthaltes in Berlin zugesagt.

 

Ein wichtiger Faktor zum Wiederaufbau ist die Unterstützung der Schulen in Afghanistan. Dafür sind unter anderem Schulpartnerschaften zwischen deutschen und afghanischen Schulen von großer Bedeutung. Auch um ein solches Projekt haben wir uns bemüht und Erfolg gehabt und werden in unserem Reisegepäck nach Kabul die erste Schulpartnerschaft zwischen einer hamburgischen und einer afghanischen Schule, der Massuod - Schule in Bazarak in der Provinz Panjshir, haben. Um zur medizinischen Versorgung in Afghanistan beitragen zu können, haben wir durch unsere alten Kontakte Medikamente und wertvolle medizinisch-technische Geräte in Aussicht gestellt bekommen.

 

Wie allgemein bekannt ist, sind zur Zeit in afghanischen Krankenhäusern Tausende schwer verletzte Menschen, insbesondere Frauen und Kinder, die dort nicht behandelt werden können, aber mit Chancen auf Heilung in Europa. Auch hier sind wir aktiv geworden und bekamen von einigen Krankenhäusern sowohl in Deutschland, als auch in Spanien eine positive Antwort bezüglich freier Betten und der unentgeltlichen Versorgung der Patienten. Sobald uns die Ärzte in Afghanistan eine entsprechende Liste von Patienten zur Verfügung stellen, werden wir die kostenlose Behandlung in den beiden Ländern in Anspruch nehmen und den Krankentransport sowie spätere Rehabilitations-Massnahmen organisieren.

 

Um unsere genannten Pläne verwirklichen zu können, sind zwei Mitglieder unseres Komitees, Herr Ole Ohlenbostel und Herr A. Rahman Nadjafi beauftragt, sich um einen Flug nach Kabul zu bemühen, um dort in Zusammenarbeit mit der deutschen Botschaft und den zuständigen afghanischen Ministerien mit der Arbeit zu beginnen.

 

Die Reise nach Kabul ist für den 04.05.2002 gebucht.

 

Mit freundlichen Grüßen
A. Rahman Nadjafi